Herbst-Winter 2017-18

Auf die Verarbeitung kommt es an

Ein Gabor Schuh besteht aus ca. 240 Einzelteilen, die in 140 Arbeitsgängen zusammengefügt werden. Bei Gabor Schuhen werden die Kanten druckstellenfrei umgelegt („gebugt“) und die Nähte abgepolstert, damit keine Druckstellen entstehen. Beim Futter wird peinlichst genau auf faltenfreie Einarbeitung geachtet. Zusätzliche Verstärkungsteile verhindern, dass der Schaft beim Tragen überdehnt wird oder reißt. Sie stützen ohne zu versteifen. Die hochwertige, weiche Verarbeitung ist Voraussetzung für besten Tragekomfort und ein entscheidendes Qualitätskriterium der Gabor Schuhe.

Feinstes Material, hochwertige Fertigung

Die Qualitätssicherung beginnt bereits bei der sorgfältigen Auswahl der Materialien und begleitet alle 140 Arbeitsschritte. So wird beispielsweise das Leder einzeln vom Fachmann auf Griff, Zugfestigkeit, Fehler (z.B. Dornenrisse etc.), gleichmäßige Stärke und Einfärbung geprüft, bevor die Teile fachgerecht aus dem besten Stück der Haut gestanzt werden. Bestes Material und exzellente Fertigungsqualität sind die Garanten für hochwertige Gabor Schuhe.

 

Verantwortung für höchste Leder-Qualität

Vor Ort in den Gerbereien prüft Gerhard Olsacher jedes einzelne Fell, bevor es an Gabor versandt wird. Nur wenn die Qualität stimmt, zwickt der Lederübernehmer das Fell mit einer speziellen Zange ab. »Wenn es abgezwickt wurde, kann es zum Versand an Gabor kommen«, erklärt er. Leder auf dem Weltmarkt ist teuer. Olsacher entscheidet über Millionenwerte. Ob er seine Arbeit gut macht? Das weiß der erfahrene Lederübernehmer, wenn keine Kritik aus dem Wareneingangslager oder der Produktion kommt. Dort werden nur die besten Qualitäten akzeptiert und verarbeitet. An die optischen, technischen und mechanischen Eigenschaften des Leders werden höchste Anforderungen gestellt – schließlich erwarten die Kunden von Gabor hochwertige Schuhe. 65 verschiedene Ledersorten kauft Gabor derzeit ein – und da eine Ledersorte in mehreren Farben verarbeitet wird, unterscheidet Gabor insgesamt etwa 300 »Lederartikel«. Gerhard Olsacher kennt sie alle.

Frühjahr-Sommer 2017